| Positive Resonanz unserer Verbandstätigkeit wird durch das aktuelle Mitgliederwachstum bestätigt |
| Dienstag, den 05. Juni 2012 um 16:44 Uhr | Wir freuen uns neue Mitglieder aus verschiedenen Bundesländern begrüssen zu dürfen Durch die Unterstützung des TV-Beitrags von Herrn Wallraff, die Zusammenarbeit mit der ver.di Rheinland-Pfalz und der gestrigen Teilnahme an dem Erfahrungsaustausch verschiedener Transportunternehmer in Rheinböllen, haben sich viele Transportunternehmer dazu entschlossen unserem Interessenverband beizutreten. Aufgrund der vielen Gemeinsamkeiten werden wir nun auch von Transportunternehmern aus verschiedenen Regionen unterstützt. Darüber hinaus freuen wir uns auch zum ersten Mal Transportunternehmer aus Bayern begrüssen zu dürfen, denn nur GEMEINSAM können wir ALLE unsere Ziele erreichen! | |
| Negativschlagzeilen über die KEP-Konzerne reißen nicht ab |
| Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 14:25 Uhr | ISSiT e.V. für sofortige Maßnahmen Wieder steht das KEP-System mit ihren schlechten Arbeitsbedingungen im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Enthüllungsjournalist Günter Wallraff war undercover für „RTL“ und „Die Zeit“ und prangert die Missstände bei den Paketzustellern des Unternehmens GLS an. In einer Diskussionsrunde in der Sendung „Stern TV“ gestern bei „RTL“ wurde aber darauf hingewiesen, dass dieses System nicht nur bei GLS verankert ist, sondern bei fast allen großen Konzernen. Um diesen negativen Trend aufzuhalten und endlich dafür Sorge zu tragen, dass auch Paketdienstfahrer sowie deren Subunternehmer entsprechend ihrer Leistung angesehen und vergütet werden setzt sich der ISSiT e.V. für folgende Maßnahmen ein: Eine stärkere Einbindung von Subunternehmer in Verbänden oder zumindest innerhalb den IHKs, die Durchsetzung der aktuellen Gesetze und Verordnungen auch in Bezug auf die Auftraggeber also den Paketdienstkonzernen, ein allgemeingültiger Mindestlohn sowie die Einführung der gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstfahrende Subunternehmer und ein Unternehmer-Zertifikat als Voraussetzung für die Unternehmensgründung. Aber ohne die „Soziale Verantwortung“ und eine korrekte Auszahlung bei den Paketdienstkonzernen ist eine Verbesserung nicht in Sicht, daher setzen wir uns mit dem BdKEP für ein FAIR KEP Siegel ein. | | Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 08:10 Uhr | ISSiT-Vorstand wiedergewählt und erweitert Die ordentliche Mitgliederversammlung hat den bisherigen Vorstand Herr Keskinsoy, Herr Rein und Herr Mülberger einstimmig für weitere 2 Jahre wiedergewählt und entlastet. Zur Verstärkung und Verbesserung der Verbandsaktivitäten wurde der Vorstand um weitere 2 Mitglieder erweitert. Für die kommenden 2 Jahre werden Herr Reinert und Herr Semeraro den ISSiT-Vorstand sowie alle ISSiT-Mitglieder erfolgreich unterstützen. Dies ist eine weitere Maßnahme, um die Interessen der ISSiT-Mitglieder in der Öffentlichkeit besser wahrnehmen zu können. | | Post verfährt nach bekanntem Muster und wäscht ihre Hände in Unschuld |
| Freitag, den 17. Februar 2012 um 17:55 Uhr | Eine Pressemitteilung unseres Partnerverbandes BdKEP e.V. Die Kleinen werden gehängt – sagte schon Pontius Pilatus Es ist immer das Gleiche und alle Beteiligten einschließlich ver.di wissen, dass es nicht stimmt: Schuld ist der Subunternehmer, der sich auf die Knebelverträge eingelassen hat. Es geht hierbei um den Fall des Hamburger Subunternehmers der Deutschen Post, dessen Vertrag inzwischen gekündigt wurde, um eine unangenehme Berichterstattung loszuwerden. Über 100 Arbeitsplätze gehen verloren. Es ist nicht zu bestreiten, dass die Arbeitszeiten im Paketzustellgewerbe zu lang sind. Der BdKEP hat schon mehrfach darauf hingewiesen. Doch die langen Arbeitszeiten sind nicht dem Ausbeutungswillen des Post-Subunternehmers geschuldet, sondern erzwungen aufgrund der im Laufe der Jahre immer geringer gewordenen Bezahlung durch die Paketkonzerne. Es ist hierbei egal, ob es sich um Hermes, DPD, GLS oder Deutsche Post handelt. Alle zahlen zu wenig, weil Großversender wie Amazoon Niedrigpaketpreise erzwingen. Der Paketpreis müsste lediglich um einen Euro angehoben werden. Allerdings müsste dieses Geld auch beim Zustellunternehmen ankommen. Auch der BdKEP plädiert für eine Entlohnung im Rahmen bestehender Tarifverträge. Doch dann wird für DHL die Gewinnspanne bei der Beauftragung von Fremdunternehmen deutlich kleiner, es sei denn, die Paketpreise werden angehoben. Der Sinn des Outsourcings der Paketzustellung ist immer, Preise auf Kosten schlechter Entlohnung niedrig zu halten. Anzuklagen ist aus Sicht des BdKEP in diesem Fall die Deutsche Post und nicht der Subunternehmer. Doch DHL zieht sich durch Kündigung aus der Affäre der negativen Berichterstattung. Der BdKEP fordert, die Politik auf, für entsprechende Kontrollen zu sorgen und mit dem Trend „Geiz ist geil“ Schluss zu machen. Er fordert die Online-Besteller auf, genau zu überlegen, ob sie weiterhin Lohndumping unterstützen wollen. | | NDR-Sendung min. Die Paketsklaven |
| Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 17:57 Uhr | Die Paketsklaven Mit der Sendung "Die Paketsklaven" hat der NDR die Reihe der Medienberichte dieses Jahres über die Arbeitsbedingungen in der Paketdienstbranche weiter geführt. Der Bericht zeigt einen Insiderbericht über die Welt der Paketdienstfahrer. Um die "menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen" der Paketbranche aufzudecken, hat Reinhard Schädler selbst als Kurierfahrer gearbeitet - undercover. Im Zuge der Recherchen wurde auch Herr Berardi, Geschäftsführer des ISSiT e.V., interviewt. Dieses Interview wurde auf der Internetseite des NDR unter der Sendung 45min veröffentlicht (den Fernsehbericht "Die Paketsklaven" finden Sie hier). Es ist ganz klar ein Trend in der KEP-Branche zu erkennen, dass die Präkerität der Arbeit bei den großen Konzernen immer mehr zunimmt und die Öffentlichkeit über diese Zustände informiert werden möchte. Aus diesem Grunde mehren sich die Reportagen und Berichte über die Arbeitsbedingungen bei den Paketdiensten. Preiskampf, Konkurrenzdruck und Existenzängste, welche durch die großen Konzerne geschürt werden, belasten die Sub-Unternehmer der Paketbranche so sehr, dass letzlich nicht nur die Subunternehmer darunter leiden sondern insbesondere auch die Fahrer unter extremen Arbeitsbedingungen leiden müssen. Daher unterstützen wir die Medien, die Behörden und die Öffentlichkeit in der Aufarbeitung der Arbeitssituation, damit endlich dieser negative Trend gestoppt und verbessert werden kann. | |
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